Diversity in Design

Her*Spaces?!

Folly Interactive Map Theorie Theorie Interviews Interviews Branding Branding Create your HerSpace Create your HerSpace

Fragmente ziehen · Anklicken zum Erkunden

Mehr

„Die Vorstellung der Welt ist, wie die Welt selbst, das Produkt der Männer. Sie beschreiben sie von ihrem Standpunkt aus, den sie mit der absoluten Wahrheit gleichsetzen."

Simone de Beauvoir

Projektbeschreibung

Die Stadt neu
aneignen:

Wie erleben FLINTA Personen den öffentlichen Raum? Wo entstehen Barrieren und Angsträume und wo Orte der Geborgenheit?
Her*Space?! widmet sich der kritischen Erforschung und Transformation patriarchal geprägter Stadtstrukturen. .

Denn: „Öffentlicher Raum ist kein neutrales Terrain, sondern wird durch ein asymmetrisches Aneignungsverhalten dominiert." Theorie

Wir brauchen einen Ort, an dem Frauen, queere, nicht-binäre, trans- und intergeschlechtliche Menschen und die Stadt miteinander ins Gespräch kommen. Es ist ein Dialog zwischen Sicherheit und Angst, zwischen Struktur und Diskriminierung, zwischen Vision und Utopie.

AngsträumeUnterführungenDunkelheitBedrohungKamerasVerdrängungBlickeCatcallingDominanzBetonAneignungEmpowermentSolidaritätSichtbarkeitDiversitätIntersektionalitätMultikulturalitätSchutzraumSafe SpaceKollektivProtestTransformationGleichberechtigungUtopieTraumfolly

Wie können wir diesem Dialog Raum geben?

02 — Die Dynamik

Wie erleben FLINTA* Innsbruck? Die Stimmen aus unseren Interviews und die Pins der Her*Map bilden die Basis für die Vision einer inklusiven Stadt und für Räume, die unterschiedliche Positionierungen gleichzeitig zulassen.

Weil nicht nur der physische Raum Opfer des Ungleichgewichts und männlicher Dominanz ist (Theorie), sondern auch digitale Räume wie Claude, Grok oder Gemini, haben wir Femini, ein Text-to-Image-Modell, das bewusst und subversiv mit patriarchalen Klischees spielt, um auf die fehlenden Perspektiven aufmerksam zu machen. Es liefert spekulative und experimentelle Vorschläge für eine Veränderung des Stadtbilds.

Wie sieht Innsbruck aus, wenn FLINTA* den Stadtraum neu denken? Lust, das Stadtbild zu verändern?

Bist du bereit mit zu gestalten?


Was braucht der öffentliche Raum, um sich von seinen historisch gewachsenen Strukturen zu lösen und zu einem diverseren, offeneren und sichereren Ort für alle zu werden? Wie sieht ein Raum aus, der verschiedenste Positionen gleichzeitig zulässt, ohne zu exkludieren?

03 — Die Stimmen der Stadt

Ich meide diesen Park, sobald die Sonne untergeht.
Kameras bringen nix.
Alleine am Abend, wenn nur ein oder zwei andere Personen oder Männer in der Nähe sind – das ist am schrecklichsten.
The man dominates the space because he spreads fear and terror.
Männer nehmen immer so viel Raum ein – man ist erst mal eingeschüchtert von diesem amount.
Eine Stadt, in der sich die Hälfte der Bevölkerung unwohl fühlt, ist keine gerechte Stadt.